Über das Schreiben

 

Schreiben gehört zum Alltag. Vom Notizzettel über die LiebesSMS oder den Brief an die Behörde bis zu Tagebuch oder Schriftstellerei – irgendwann schreibt jeder mal. Dass man sich dabei – je nach Anlass und Leser – um verständliches Formulieren bemühen sollte, liegt nahe. Für Sie nicht? Dann schauen Sie mal unter „Sprache & Sprachpflege“ auf dieser Seite nach!

In dieser Abteilung von texte-jon.de soll es um das Schriftstellern gehen. Im Fokus steht dabei die erzählende Prosa – also Geschichten, Erzählungen und Romane. Vieles – vor allem die grundsätzlichen Dinge aus „Schriftstellern“ und „Schreibhandwerk konkret“ – ist jedoch allgemein(er) gültig.

Alle Dinge, die ich hier „auseinander klamüsere“, gehören zu meinem Erfahrungsschatz. Der hat sich beim Selbstschreiben, beim Lesen (auch von Texten übers Schreiben), vor allem aber beim Lektorieren gebildet. Ich kann also nur in seltenen Fällen mit Quellen, konkreten Theorien oder umfangreichen „Fachvokabular“ dienen.

Gerade Letzteres birgt ohnehin zwei Fallen: Literaturwissenschaftliche Vokabeln stehen oft für recht komplexe Inhalte und lassen sich beim Schreiben selbst nur schwer handhaben (sie sind ja auch eher für die Feinanalyse „gemacht“). Dann gibt es noch die in Schreibratgebern benutzten Vokabeln – da ist mir aber nicht selten ausgesprochener Unsinn untergekommen, so dass einige Worte regelrecht „verbrannt“ sind. Ich versuche also, mit so wenig Fachvokabeln wie möglich auszukommen, erwähne sie an den entsprechenden Stellen jedoch, damit Sie auch außerhalb von texte-jon Anschluss an Schreib-Texte finden.

Alles in allem wird hier kein Lehrbuch entstehen, sondern eine Sammlung von Texten zu spezifischen Themen. Deshalb wird sich manche Aussage sicher auch doppeln. Aber vielleicht ist das sogar gut, denn wiederholendes Üben ist auch beim Schreiben eine hilfreiche Methode zum Besserwerden.