Patchwork in Sachsen

 

Unter dem Stichwort Patchwork treffen sich heute Handarbeiter/innen, die vom dekorativen „Flickwerk“ bis zum hochkünstlerischen Quilt so ziemlich alles fertigen, was aus kleinen Stoffstücken machbar ist. Die klassische Decke und Patchwork-Kissen trifft man zwar am häufigsten an, es gibt aber auch Vorlagen für Figuren, Taschen, Mäppchen und und und.

Abgesehen von dem vielen, oft speziell dafür gefertigten Stoff, der in so ein Patch-Werk „hineinkriecht“, und die manchmal teuer bezahlten Entwürfe von Patchwork-Designern ist es auch die nötige Arbeitszeit, die Patchwork-Stücke so wertvoll macht.

Dieser Wert wird von Laien gern mal unterschätzt. Vor Jahren z. B. ging ein Aufschrei durch die Patcher-Gemeinde: Bei einer TV-Sendung, in der sich der Moderator durch Tauschen von Produkt zu Produkt hangelte, um am Ende etwas Wertvolle für einen guten Zweck in der Hand zu haben, geriet er auch in den Laden einer Patchwork-Weltmeisterin. Er schwatzte – vom Druck durch die Kamerapräsenz unterstützt – der Frau ihren Meisterquilt ab. Dieser hatte einen Wert von mehreren tausend Euro. Dann brachte er die „Steppdecke“ zu einer Familie mit Kindern und tauschte sie – ebenfalls mehr durch Beschwatzen als durch Überzeugen – bei der Familienmutter, der die „zu kleine Steppdecke“ eigentlich nicht recht gefiel, gegen eine alte Kaffeemaschine (Schätzwert von mir: 30, maximal 50 Euro) ein. Und der Moderator war auch noch stolz auf seinen „tollen Deal“.

Aber genug geschwatzt. Hier jetzt ein paar Fotos:

























Alle Fotoarbeiten sind mit Photoshop ausgeführt worden.